Von Sylvia Dienel
Der Anbau am Feuerwehrdepot stellt das Bestandsgebäude schon fast in den Schatten. Foto: Sylvia Dienel
Bergen - Der Bergener Feuerwehrgerätehaus-Anbau nimmt die nächsten Hürden. Zwar ist eine Inbetriebnahme noch Monate entfernt und dieses Jahr folglich nicht mehr zu erwarten. Dennoch konnte Bergens Bürgermeister Enrico Trapp (parteilos) zur jüngsten Gemeinderatssitzung verkünden, dass es ordentlich vorwärts geht. Derzeit werden Fliesen gelegt und Spinde eingebaut. Die kleinen Schränke samt Umkleidebänken liefert das Auerbacher Unternehmen Vincent Büroplanung und Einrichtung für gut 5700 Euro. Zeitnah soll ein Ölabscheider dazukommen. Die Voraussetzungen dafür werden momentan geschaffen. Das heißt, vor dem Gebäude wird ein tiefes Loch gegraben.
Beheizbar ist der Anbau schon jetzt. Allerdings lediglich mobil. „Es ist auch schon warm drin“, so der Bürgermeister. „Wir haben aber noch keine richtige Heizung.“ Bis Ende des Jahres soll sich das ändern. Der letzte Satz ist in dem Zusammenhang noch nicht gesprochen. Möglicherweise können bis zur Einweihung sowohl das Bestandsgebäude als auch sein Anbau per Lüfter beheizt und gekühlt werden.
Das Projekt kostet insgesamt 1,1 Millionen Euro, 370.000 Euro erhält die Gemeinde als Zuschuss. 250.000 Euro will und muss sich die Gemeinde leihen, um das Projekt finanziell zu stemmen. (dien)
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