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Freie Presse - Auerbacher Zeitung - Freitag, d. 08.12.2017
Bergens Wehrleiter erhält den Bürgerpreis
Nach 33 Jahren gibt Volkmar Kluge das Amt zum Jahreswechsel ab

VON SYLVIA DIENEL

BERGEN — 33 Jahre sind bei Volkmar Kluge die Fäden der Freiwilligen Feuerwehr Bergen zusammengelaufen. Für das langjährige verantwortungsvolle Ehrenamt ist er von Gemeinde und Sparkasse Vogtland mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet worden.
Dieses Jahr will Volkmar Kluge in seiner Funktion als Wehrleiter noch voll machen; dann macht er seinen Platz frei. Ein Nachfolger steht schon in den Startlöchern: Andreas Böhm wird ab 1. Januar Regie führen. Der Feuerwehr wird Kluge nicht den Rücken kehren. Nach 49 Mitgliedsjahren wechselt er in die Alters- und Ehrenabteilung. Trotz langer Dienstzeit kam die Auszeichnung für ihn überraschend. Sein Dank gelte auch den Kameraden, sagte der 63-Jährige bescheiden. „Wir gehören alle zur Feuerwehr.“
Größere Einsätze sind in Erinnerung geblieben. Etwa ein Feuer im Bergener Strohlager. „Am Streuberg hatten wir mal einen Wohnungsbrand, und in Trieb haben wir bei einem Großbrand Nachbarschaftshilfe geleistet“, zählte er auf. Eine Naturgewalt wird der Noch-Wehrleiter ebenfalls nicht vergessen: Das Juni- Hochwasser 2013 zwang auch die Bergener Wehr, Tag und Nacht auf den Beinen zu bleiben.
Mit Freude verzeichnete Volkmar Kluge, der seit 2014 für die Feuerwehr im Gemeinderat sitzt, Zugänge jüngerer Menschen für die Feuerwehr. Insgesamt fünf Mädchen seien dazugekommen, sagte er. Sie sind die zweite Generation aktiver Kameraden, und Volkmar Kluges Tochter ist eine von ihnen. „Das hat uns einen Schub gegeben. Alle haben eine sehr gute Ausbildung absolviert.“ Weil Bergen keine Jugendfeuerwehr besitzt, werden Jugendliche in die aktive Abteilung integriert und dort unterrichtet. Eine Trennung zwischen Jung und Alt gäbe es nicht, erzählte Kluge. „Bei uns sitzen alle an einem Tisch.“
Ein wunder Punkt ist nach wie vor der veraltete Feuerwehr-Fuhrpark. Seit langem steht ein neues Löschfahrzeug auf der Wunschliste. Anstelle eines großen Fahrzeuges werden 2020 zwei kleinere angeschafft. „Laut Brandschutzbedarfsplan würde uns ein großes zustehen. Es haben sich aber kleinere bewährt“, erklärte Kluge. „Damit sind wir flexibler. Und die Kosten von beiden entsprechen in etwa denen eines großen.“



Letzte Aktualisierung am Freitag, den 08. Dezember 2017 - 22:01 Uhr  

 

 



 



 




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