BERGEN — In das Verfahren um die versagte Eingliederung der Gemeinde Bergen in die Stadt Falkenstein kommt nach langem Stillstand Bewegung: Der mit der Klage beauftragte Anwalt habe beim Verwaltungsgericht nachgehakt, informierte Bürgermeister Volkmar Trapp (parteilos) Bergens Gemeinderat. Ende 2015, Anfang 2016 werde es eine Verhandlung geben, so die Aussage.
Bürgerentscheid und Ratsbeschluss blieben jedoch unabhängig vom Ausgang bestehen, betonten Trapp und sein Vize Günter Ackermann. „Bei dem Gerichtsbeschluss geht es nicht darum, ob Bergen richtig oder falsch liegt, sondern ob ein Verfahrensfehler gemacht wurde.“ Seit Jahren will sich die Gemeinde aus dem Verwaltungsverband Jägerswald verabschieden. Ziel ist die Eingliederung nach Falkenstein. Das hatten Bergen 2012 Innenministerium und Landesdirektion sowie Vogtlandkreis versagt. Sie sehen die Zukunft in einer Einheitsgemeinde mit den Verbandsmitgliedern Werda, Theuma, Tirpersdorf.
Bergen legte Widerspruch ein und erhob Klage beim Verwaltungsgericht. Schließlich hatte ein Bürgerentscheid im Oktober 2012 ergeben, dass viele Einwohner hinter dem Ratsbeschluss stehen: 443 Wähler stimmten für den Anschluss, 219 dagegen. (dien)
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