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Der Baufortschritt ist dem Gerätehaus deutlich anzusehen. Foto: Sylvia
Dienel
Von Sylvia Dienel
Bergen - Noch in diesem Jahr will Bergen mit einem grundlegend überarbeiteten Feuerwehrdepot dastehen. Bislang geht die Rechnung auf. Zur jüngsten Sitzung segnete der Gemeinderat vier weitere Lose ab: Fliesenlegen, Trockenbau, Malerarbeiten und Sanitärtrennwände im neuen Anbau für insgesamt knapp 82.000 Euro. Der fünfte Beschluss fiel negativ aus: Im Rat herrschte Einigkeit, dass keine Abgas-Absauganlage benötigt wird. Etwas mehr als 14.000 Euro hätte das Bauteil für die Fahrzeughalle gekostet. Derzeit sei ein solcher Einbau keine Pflicht, äußerte sich Bürgermeister Enrico Trapp (CDU) dazu. Ändert sich die Gesetzeslage, werde nachgerüstet.
Für den Trockenbau muss Bergen tiefer in die Tasche greifen als geplant. Lag die Prognose bei 19.000 Euro, betragen die tatsächlichen Kosten gut 34.000 Euro. Dafür lassen sich im Los Malerarbeiten fast 12.000 Euro sparen. Alles in allem schlägt der An- und Umbau mit 1,1 Millionen Euro zu Buche. Das sind etwa 100.000 Euro mehr als ursprünglich veranschlagt. An der Fördersumme hat sich dagegen nichts verändert. 370.000 Euro erhielt die Gemeinde an Zuschüssen. Im Anbau entstehen unter anderem Sanitäranlagen für Damen und Herren, Duschen, Umkleiden, ein Schulungsraum und Jugendwehr-Zimmer. (dien)
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